Alice Schwarzer
© Bettina Flitner

Memmingen

Meine algerische Familie

Mit Fotografien von Bettina Flitner

Seit Jahrzehnten pflegt Alice Schwarzer eine enge, liebevolle Beziehung zu einer Familie in Algerien, einer Familie, die in ihrer Vielfalt und Lebendigkeit ein Abbild dieses nordafrikanischen Landes zwischen Tradition und Moderne ist, zwischen islamistischer Bedrohung und demokratischen Hoffnungen? Zuerst traf Alice Schwarzer 1989 die algerische Journalistin Djamila, die nach dem drohenden Wahlsieg der Islamisten und dem von ihnen angezettelten Bürgerkrieg mit über 200.000 Toten um ihr Leben fürchten musste und für einige Jahre nach Deutschland emigrierte. Doch Djamila hat Eltern und Großeltern, Geschwister, Neffen und Nichten, die Alice Schwarzer in deren Heimat bei Neujahrsfeiern, Besuchen und Hochzeiten kennen lernte. Auch mit den Bildern von Bettina Flitner stellt Alice Schwarzer ihre geliebte algerische Familie vor.

Alice Schwarzer, geboren 1942, gründete 1977 die Frauenzeitschrift Emma und ist seitdem deren Herausgeberin und Chefredakteurin; Journalistin, Feministin und Buchautorin.

Begrüßung durch:
Dr. Hans-Wolfgang Bayer

Vöhlin-Gymnasium, Aula
Kaisergraben 21
87700 Memmingen

Do 3.5.
19.30 Uhr (Einlass 19 Uhr)
15 € Abendkasse
10 € für Schüler/innen und Studierende

VHS und Kulturamt der Stadt Memmingen

Alice Schwarzer

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zuR Autorin

Ort

Mario Di Leo, Reinhold Joppich
© Nico Wagner

BAD WÖRISHOFEN

Amore, Amore

Die schönsten italienischen Liebesgeschichten und -lieder

Amore ist Italienisch und bedeutet: Zwei begegnen sich, und der Tanz beginnt. Es geht dabei sinnlich zu, leidenschaftlich und wild. Aber auch mal zärtlich, sanft und ganz und gar unschuldig. Amore kennt viele Spielarten. In den Liebesgeschichten und -liedern, die Reinhold Joppich und Mario Di Leo versammelt haben, kommt jede zum Zug. Ihre Anthologie enthält Erzählungen von Umberto Eco, Andrea Camilleri, Italo Calvino, Franca Magnani, Ermanno Cavazzoni, Alberto Moravia, Elsa Morante und vielen anderen mehr. Zahlreiche canzoni d‘amore besingen zudem die Liebe aufs Wunderbarste und Wehmütigste. Reinhold Joppich ist die Stimme der italienischen Seele des Deutschen geworden! Die Lesung ist in deutscher Sprache; die Lieder singt das Duo auf Italienisch.

Reinhold Joppich, geboren 1949 in Duisburg, ist ausgebildeter Verlagsbuchhändler, der auch in Rom arbeitete. Bis 2014 war er Vertriebs- und Verkaufsleiter bei Kiepenheuer & Witsch. Seit 1985 ist er mit seinen literarisch-musikalischen Italienabenden unterwegs.

Mario Di Leo, geboren 1956 in Rom, vertont schon lange mit großer Begeisterung volkstümliche canzoni. Seit 1983 lebt er in Deutschland, veranstaltet italienische Kulturabende und lehrt an der Hochschule in Ansbach Italienisch.

Kunst- und Kulturhaus »Zum Gugger«
Bachstraße 16
86825 Bad Wörishofen

Fr 4.5.
20.00 Uhr
Erwachsene: 12 € / mit Gästekarte 10 €
Schüler/Studierende und Behinderte: 6 €

Kur- und Tourismusbetrieb Bad Wörishofen

Reinhold Joppich

Mario Di Leo

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zu den Autoren

Ort

Raoul Schrott
© Peter-Andreas Hassiepen

KEMPTEN

Erste Erde. Epos

Raoul Schrotts Buch ist das Ergebnis einer intensiven Auseinandersetzung mit dem heutigen Wissen über die Welt: Vom Urknall über die Entstehung unseres Planeten bis hin zum Auftreten des Menschen unternimmt Schrott den Versuch, anhand einzelner Figuren und ihrer Geschichten ein anschauliches literarisches Bild unseres Kosmos zu zeichnen. In wechselnden poetischen Formen ergibt sich ein breites erzählerisches Panorama. Raoul Schrott hat dafür weltweit Reisen unternommen: von den Fundstellen des mit über vier Milliarden Jahren ältesten Gesteins überhaupt bis in die Atacamawüste, wo gerade das größte Spiegelteleskop der Welt entsteht. Dichtung und Wissenschaft verknüpfend, wagt sich Raoul Schrott daran, ein modernes Gegenstück zu Alexander von Humboldts »Kosmos« zu entwerfen. Neugieriger und schöner lässt sich die Erde kaum erkunden.

Raoul Schrott, geboren 1964, aufgewachsen in Tunis und Landeck/Österreich, studierte Literatur- und Sprachwissenschaft in Innsbruck, Norwich, Paris und Berlin. Er veröffentlicht Romane, Gedichte, Essays über Dichtung und Übersetzung vom Gilgamesch-Epos bis Derek Walcott.

Galerie Kunstreich
Schützenstraße 7 (nahe St.-Mang-Platz)
87435 Kempten

So 6.5.
19.00 Uhr (Einlass 18.00 Uhr)
Eintritt: 16 € Erwachsene

Vor und nach der Lesung kann die Ausstellung zum international ausgeschriebenen artig Kunstpreis 2018 besichtigt werden.

Volkshochschule Kempten

Raoul Schrott

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zuM Autor

Ort

Theresia Enzensberger
© Rosanna Graf

Irsee

Blaupause

Theresia Enzensbergers Debütroman erzählt eine Emanzipationsgeschichte, in der eine junge Frau versucht, sich Anfang des 20. Jahrhunderts in einer von Männern dominierten Kunstwelt zu etablieren. Schnell muss sie feststellen, dass die patriarchalen Strukturen so tief eingegraben sind, dass jeder Befreiungsversuch aussichtslos erscheint – und das in der modernistischen Umgebung des Weimarer Bauhauses! Luise Schilling studiert bei Professoren wie Gropius oder Kandinsky. Sie wirft sich hinein in die Träume und Ideen ihrer Epoche. Zwischen Technik und Kunst, Populismus und Avantgarde, den Utopien einer ganzen Gesellschaft und individueller Liebe wird Luise deutlich, dass der Kampf um die große Freiheit vor dem eigenen kleinen Leben nie Halt macht.

Bei dieser After-Work-Lesung erwarten das Publikum Getränke und ein kleiner Snack.

Theresia Enzensberger, geboren 1986, studierte Film und Filmwissenschaft am Bard College in New York. Als freie Journalistin schreibt sie für Zeitungen und Magazine; 2014 gründete sie das preisgekrönte Block Magazin. Enzensberger lebt in Berlin.

Moderation:
Dr. Sylvia Heudecker

Kloster Irsee, Paradies 
Klosterring 4
87666 Irsee

Mo 7.5.
18.00 Uhr
13 € Abendkasse
8 € für Schüler/innen und Studierende

Schwabenakademie Irsee & Gemeinde Irsee mit freundlicher Unterstützung von mooser Ingenieure, Buchhandlung Edele, Kaufbeuren und Bäckerei Koneberg

Theresia Enzensberger

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zuR Autorin

Ort

Andreas Föhr
© Jana Kay

Bad Wurzach

Schwarzwasser

Die beiden Ermittler Wallner und Kreuthner bekommen es in ihrem siebten Fall mit einem Toten zu tun, der gar nicht gelebt hat. Als Kommissar Wallner die Nachricht erhält, man habe die Leiche eines alten Mannes gefunden, bleibt ihm beinahe das Herz stehen: Seit Stunden ist Großvater Manfred verschwunden. Am Tatort verhaften Kommissar Wallner und seine Leute eine verstörte junge Frau. Alles spricht zunächst für sie als Täterin. Doch im Laufe der Ermittlungen stellt sich heraus, dass der ermordete Dieter Wartberg gar nicht tot sein dürfte. Ihn hat es nämlich nie gegeben. Seine Papiere und sein gesamter Lebenslauf sind gefälscht. Wer aber war das Opfer wirklich? Und was verbindet ihn mit einer jungen Frau aus Frankfurt, einem arbeitslosen Krankenpfleger und einem lange zurückliegenden Berliner Immobilienskandal?

Andreas Föhr Jahrgang 1958, studierte Jura und promovierte; er arbeitete bei der Rundfunkaufsicht und als Anwalt. Seit 1991 verfasst er TV-Drehbücher. Seine preisgekrönten Kriminalromane um das Ermittlerduo Wallner und Kreuthner stehen regelmäßig auf den Bestsellerlisten.

Moderation:
Christiane Linge, Stadtbücherei Bad Wurzach

Kapitelsaal im Kloster Maria Rosengarten
Stadtbücherei Bad Wurzach
Rosengarten 3
88410 Bad Wurzach

Di 8.5.
20.00 Uhr
12 € Erwachsene
10 € für Schüler/innen und Studierende

Stadt Bad Wurzach (Stadtbücherei, Bad Wurzach Info)

Andreas Föhr

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zuM Autor

Ort

Konstantin Wecker
© Thomas Karsten

Bad Grönenbach

Jeder Augenblick ist ewig

»Meine Gedichte sind immer klüger als ich«, sagt Konstantin Wecker und ironisiert so eigenes Scheitern, seine Widersprüche und Krisen. Der Poet Wecker hat es sich nie bequem gemacht. Mal zärtlich und wütend, dann nachdenklich und euphorisch klammert er auch dunkle Momente nicht aus. Die Themen, die er zu Gedichten formt, bleiben stets aktuell: gegen den Krieg und den Kapitalismus, für den Frieden und die Liebe. Wecker vertraut auf die Kraft der Poesie, glaubt daran, dass die Welt verändert werden kann. »Meine Gedichte«, so schrieb Wecker einmal, »sind Versuche, sich dem einzigen, wirklich eigenen Gedicht anzunähern, das zu schreiben mir bestimmt ist.« Seit Jahrzehnten schon ist der Dichter Konstantin Wecker für viele Menschen mit seinen Texten ein wichtiger Wegbegleiter ihres Lebens.

Konstantin Wecker, geboren 1947, studierte Musik, Philosophie und Psychologie. 1977 machte ihn die Plattenveröffentlichung »Genug ist nicht genug« mit der Ballade vom »Willy« bekannt. Ungezählte Tourneen und Konzerte, Filmrollen, Filmmusiken und Musicals folgten.

Postsaal
Marktstraße 10
87730 Bad Grönenbach

Mi 9.5.
20.00 Uhr
15,90 € Erwachsene 
13,90 € für Schüler/innen und Studierende

Kur- und Gästeinformation Bad Grönenbach mit freundlicher Unterstützung der Sparkasse Memmingen-Lindau-Mindelheim

Konstantin Wecker

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ZUM AUTOR

Ort

Stefanie Sargnagel
© Goll

BUCHLOE

Statusmeldungen

Stefanie Sargnagel ist die erste deutschsprachige Autorin, die im Netz eine Form für sich gefunden hat, die als Literatur funktioniert und ein großes Publikum erreicht. Stefanie Sargnagel schreibt radikal subjektiv über das sogenannte einfache Leben, über Feminismus, über Aussichtslosigkeit und Depression. Ihre Texte sind wie ein Gipfeltreffen zwischen Christine Nöstlinger und Heinz Strunk, aus denen beide mit einem Mordskater hervorgehen. Im wunderbar absurden und megalomanen »Sargnagel-Universum« wird von parfümierten Damenbinden, Callcenter-Dialogen und Sargnagels Tätigkeit als Flüchtlingsschlepperin erzählt, allerlei treffende und hinreißend komische Alltagsdiagnosen, »Depressiva« und Provokationen, eine explosive Mischung aus öffentlichem Tagebuch, zynischem Witz und Do-it-yourself-Journalismus.

Stefanie Sargnagel, geboren 1986, studierte in der Klasse von Daniel Richter an der Akademie der Bildenden Künste Wien Malerei. Sie verbrachte aber mehr Zeit bei ihrem Brotjob im Call-Center und im Wirtshaus. Seit 2016 ist sie freie Autorin.

Moderatorin:
Dr. Angela Bogner

Aula des Gymnasiums Buchloe
Kerschensteinerstraße 8
86807 Buchloe

Mi 9.5.
19.30 Uhr (Einlass 18.30 Uhr)
9 € Erwachsene
5 € Schüler/innen

Gymnasium Buchloe, Freundeskreis Gymnasium Buchloe mit freundlicher Unterstützung der Kreis- und Stadtsparkasse Kaufbeuren

 

Stefanie Sargnagel

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zuR AutorIN

Ort

Nicola Förg
© Regina Recht

Illerbeuren

Rabenschwarze Beute – Ein Alpenkrimi

Silvester in Murnau: Ein Mann in Tarnanzug ballert mit einer Schreckschusspistole in die Nacht hinaus. Wegen der Knallerei dauert es eine Weile, bis jemandem auffällt, dass da wirklich einer totgeschossen wurde. Das Opfer, Markus Göldner, ist ein arrivierter Architekt, der aber vor allem durch sein aggressives Engagement im Vogelschutz auffiel. Er wetterte gegen Sommerfeuerwerke, gegen Böllerschützentreffen und gegen Windkraftanlagen. Da er sich so viele Feinde damit gemacht hat, kommen Irmi Mangold und Kathi Reindl mit ihren Ermittlungen kaum voran. Doch dann verschwindet die vierjährige Tochter der berühmten Modebloggerin La Jolina, und die beiden Kommissarinnen stehen plötzlich vor einem Fall, der zwar zehn Jahre zurückliegt, aber noch heute Albträume bereitet.

Nicola Förg, geboren 1962, Bestsellerautorin und Journalistin, hat mittlerweile 19 Kriminalromane verfasst. Die gebürtige Oberallgäuerin, die Germanistik und Geografie studierte, lebt auf einem Hof in Prem am Lech. Für ihre Bücher sowie ihr Tierschutzengagement wurde sie mehrfach ausgezeichnet.

Schwäbisches Bauernhofmuseum Illerbeuren
Museumstraße 8
87758 Illerbeuren

Do 10.5.
17.00 Uhr
10 € Erwachsene
8 € für Schüler/innen und Studierende

Schwäbisches Bauernhofmuseum Illerbeuren

Nicola Förg

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ZUR AUTORIN

Ort

Annette Pehnt
© Peter von Felbert

Wildpoldsried

Lexikon der Liebe

Die Liebe ist allgegenwärtig, sagt Annette Pehnt. Deswegen wird an diesem Abend die Rede sein von Hotels und Küchentischen, von Krankenhäusern und Schlachtfeldern. Und doch: Nicht jeder, dem die Liebe begegnet, erkennt sie. Denn manchmal macht sie sich unsichtbar und wird ganz still, manchmal erlischt sie von heute auf morgen; oder sie nimmt von allen unbemerkt eine neue Gestalt an, wie die Liebe zwischen Eltern und ihren Kindern, oder die Zuneigung zu geliebten Gegenständen, oder die Liebe zu alten Freunden. Liebe lässt sich nicht erklären, wohl aber kartografieren. Und so widmet sich Annette Pehnt der Liebe in all ihren Formen, schreibt von Schmerz und Glück, Ungewissheit, Lust, Auf- und Hingabe, Verzweiflung und Ritual.

Annette Pehnt, geboren 1967, studierte und arbeitete in Irland, Schottland, Australien und den USA. Sie ist Schriftstellerin und Journalistin. Ihre Arbeiten wurden vielfach ausgezeichnet. Sie lebt in Freiburg im Breisgau.

Kultiviert
Marktoberdorfer Straße 3
87499 Wildpoldsried

Do 10.5.
20.00 Uhr (Einlass: 19.00 Uhr)
8 € Erwachsene
8 € für Schüler/innen und Studierende

Kultiviert mit freundlicher Unterstützung von Kulturkreis und Windhilfe Hardenberg e.V.

Annette Pehnt

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ZUR AUTORIN

Ort

Paul Maar
© Joerg Schwalfenberg

ALTUSRIED

Schiefe Märchen und schräge Geschichten

Mit Musik von Wolfgang Stute und Konrad Haas

Typisch Paul Maar: schief, schräg und einfach nur zum Schmunzeln. Ein Herd möchte unbedingt den Kinostreifen »Coole Jungs auf ihren heißen Öfen« sehen; ein Zwerg zieht aus der Bio-Tonne in Herrn Mockinpots gemütliche Wohnung; eine Königin, die ihre Lesebrille auf dem royalen Klo vergisst. Maars Fantasie und Sprachkunst ist herrlich unpädagogisch und ein Erlebnis für Kinder und Erwachsene zugleich.

Paul Maar kommt mit zwei bekannten Musikern: Wolfgang Stute (Gitarre, Perkussion) war lange Jahre Mitmusiker von Heinz Rudolf Kunze, 2013 erhielt er den Deutschen Kleinkunstpreis. Konrad Haas (Querflöte, Blockflöte, Keyboards) erfand die Band Mini Pigs für die ARD-Serie Lindenstraße; er komponierte, arrangierte und leitete mehr als fünfzig Bühnenproduktionen.

Paul Maar, geboren 1937, studierte an der Kunstakademie in Stuttgart Malerei und Kunstgeschichte, danach war er sechs Jahre als Kunsterzieher tätig. Heute lebt er als freier Autor und Illustrator in Bamberg. Paul Maar ist der Erfinder des weltbekannten »Sams«.

Theaterkästle Altusried
Schulstraße
87452 Altusried

Fr 11.5.
19.30 Uhr (Einlass 18.30 Uhr)
12 € Erwachsene

Kulturamt Altusried mit freundlicher Unterstützung von Raiffeisenbank im Allgäuer Land eG, Allgäuer Brauhaus und Architekturbüro Hartenstein

Paul Maar

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zuM Autor

Ort

Ijoma Mangold
© Sebastian Haenel

LINDENBERG

Das deutsche Krokodil

Gewürdigt wurde Ijoma Mangolds Autobiografie als das »bewegendste Mutterbuch« (FAZ), als im besten Sinne politisch inkorrekt und pointenreich. Mangold erzählt vom Aufwachsen mit dunkler Hautfarbe und ohne Vater in der bundesrepublikanischen Provinz der Siebziger und verknüpft die eigene Bildungsgeschichte mit den Lebensgeschichten der als Kind aus Schlesien vertriebenen Mutter und dem in Nigeria geborenen Vater. Vorgeführt wird der Versuch, das eigene Anderssein zu begreifen und dabei soziale Fakten und die Sprache und Blicke der anderen in den Blick zu nehmen. Ijoma Mangold erinnert sich an seine Kindheits- und Jugendjahre: Wie wuchs man als »Mischlingskind« und »Mulatte« in der Bundesrepublik auf? Wie geht man um mit einem abwesenden Vater? Wie verhalten sich Rasse und Klasse zueinander? Und womit fällt man in Deutschland mehr aus dem Rahmen, mit einer dunklen Haut oder mit einer Leidenschaft für Thomas Mann und Richard Wagner?

Ijoma Mangold, geboren 1971 in Heidelberg, studierte Literaturwissenschaft und Philosophie in München und Bologna. Nach Stationen bei der Berliner Zeitung und der Süddeutschen Zeitung wechselte er 2009 zur Wochenzeitung Die Zeit, deren Literaturchef er seit 2013 ist.

Buch Netzer
Stadtplatz 3
88161 Lindenberg

Sa 12.5.
19.00 Uhr
Erwachsene 16 € Abendkasse / 14 € Vorverkauf
Schüler/innen und Studierende: 14 € Abendkasse / 12 € Vorverkauf

Kulturamt Lindenberg in Kooperation mit Buch Netzer

Ijoma Mangold

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zuM Autor

Ort

Annette Maria Rieger
@ Karl-Heinz Kuball

Kronburg

Die Gabe zu heilen

Was sind das für Menschen, die die Gabe haben, andere zu heilen? Was macht ihre Faszination aus? Wie verstehen sich Heiler selbst, wie arbeiten, wie leben sie? Riegers Heiler-Porträts erzählen von einem populären Kulturphänomen, von traditionellem Wissen und modernem Coaching, von Volksfrömmigkeit und spiritueller Suche, von Ritualen, Kräuterkunde. Vieles von dem, was die Heiler praktizieren, bleibt unerklärlich und ist wissenschaftlich kaum haltbar. Sie versprechen aber, allesamt, keine Wunder. Es eint sie allein der Wunsch und die verspürte Berufung, anderen zu helfen. Jeder von ihnen verkörpert die Sehnsucht nach einer besseren, »heilsameren« Medizin. Dort oben, wo heute Schloss Kronburg steht, lag eine alte Kultstätte. In der Nordwestecke des Innenhofs stehen oft Besucher – ruhig und andächtig, minutenlang. Offensichtlich schöpfen sie an dieser Stelle noch heute Kraft.

Annette Maria Rieger, 1971 geboren, lebt im Schwarzwald. Sie ist Journalistin, hat als Gerichtsreporterin in Dresden gearbeitet, war bis 2006 Redakteurin der Südwest Presse und macht seit 2008 Pressearbeit für Buchverlage. »Die Gabe zu heilen« erschien 2017 auch als Dokumentarfilm.

Schloss Kronburg
Burgstraße 1
87758 Kronburg

So 13.5.
11.00 Uhr
12 € Erwachsene
10 € für Schüler/innen und Studierende

Schloss Kronburg

Annette Maria Rieger

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zuR Autorin

Ort

Vincent Klink
© privat

ISNY

Meine Rezepte gegen Liebeskummer

Jeder Mensch kennt Liebeskummer. Und wer wüsste nicht, dass Essen trösten kann! Nur leider fühlt man sich meist nach dem Verzehr von Eis in rauen Mengen nicht besser – im Gegenteil! Eine gute Empfehlung ist es da, den Rat eines erfahrenen Kochs einzuholen. Vincent Klink weiß, was schmeckt, wenn man Herzschmerz fühlt. Wenn der renommierte Koch sich mit feinen Rezepten um das Wohl des Bauchs kümmert, streichelt er auch die Seele des Gepeinigten. Vincent Klink verrät, wie man mit gutem Essen den Liebesschmerz lindern und die Tränen wieder trocknen kann.

Vincent Klink, geboren 1949, ist Sternekoch, Gourmetphilosoph, Trompeter, Verleger, Gärtner, lukullischer Autor – und eine Ausnahmegestalt unter Deutschlands Spitzenköchen. Der gewichtige Schwabe, »Häuptling Eigener Herd«, wurde durchs Fernsehen bekannt (»ARD-Buffet«; »Kochkunst«, seit 1997).

Refektorium, Schloss Isny
Schloss 1
88316 Isny im Allgäu

So 13.5.
17.00 Uhr (Einlass 16.00 Uhr)
19 € Erwachsene
15 € für Schüler/innen und Studierende
1 Glas Rosé-Sekt (0,1 l) ist im Preis inbegriffen

Büro für Kultur, Isny Marketing GmbH in Kooperation mit Meyer Wein Isny

Vincent Klink

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ZUM AUTOR

Ort

Dominique Horwitz
© Anke Neugebauer

MARKTOBERDORF

Chanson d‘Amour

Theaterintendant Johannes Sander ist neu in der Stadt, aber die Kulturschickeria, allen voran der Chefredakteur der Lokalzeitung, will ihn schnellstmöglich wieder loswerden. Dazu ist jede Intrige recht. Gerade hält der Spätsommer Weimar in seinem Bann und die Liebe spielt ihre Spiele. Ausgerechnet zwischen Sander und Christiane, der Frau des Journalisten, funkt es gewaltig – und noch eine weitere gefährliche Liebschaft blüht im Schatten des Nationaltheaters. In der jungen Ehe Roman Kaminskis dagegen kriselt es heftig. Romans Adoptivtochter dagegen verliebt sich zum ersten Mal. Lebensklug und mit viel Esprit erzählt Dominique Horwitz von den ach so verschiedenen Spielarten der Liebe.

Dominique Horwitz, geboren 1957 in Paris, ist Schauspieler, Regisseur und Sänger. Neben zahlreichen Filmrollen (»Stalingrad«, »Der große Bellheim«) spielte er regelmäßig an großen Theaterhäusern in Berlin und Zürich. 2015 erschien sein erster Roman »Tod in Weimar«.

Atelier Werkstatt Singer
Birkenweg 13
87616 Marktoberdorf
(barrierefrei)

So 13.5.
19.00 Uhr
16 € 
8 € erm.

Stadt Marktoberdorf

Dominique Horwitz

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zuM Autor

Ort

Alois Prinz
@ Volker Derlath

Fellheim

Bonhoeffer: Wege zur Freiheit

Mit Musik von Johannes Öllinger

Vor 70 Jahren wurde der Theologe Dietrich Bonhoeffer im KZ Flossenbürg ermordet. Bis zu seinem Tod hatte der evangelische Geistliche dem NS-Regime erbitterten Widerstand geleistet. Als Sohn eines bekannten Professors für Psychiatrie und Neurologie hatte Dietrich Bonhoeffer eine privilegierte Kindheit und Jugend in Berlin genossen. In Tübingen, Rom und Berlin studierte er evangelische Theologie. Aber erst ein Aufenthalt in New York machte den jungen Mann 1930 vollends zum Pazifisten. Dort, in den Straßen Harlems, wurde Bonhoeffer zum Pastor. Er lernte den Dienst an den Menschen kennen und begann, seinen Glauben zu leben.
Wie kein anderer steht Dietrich Bonhoeffer für Zivilcourage, Einmischung in die Politik, Pazifismus und Nächstenliebe. Dabei gab es für ihn weder konfessionelle noch nationale oder soziale Grenzen. Er lebte das, was er forderte. So wurde er zu einem großen Vorbild für Jung und Alt.

Alois Prinz, geboren 1958, gehört zu den hochkarätigen und viel beachteten Autoren im Bereich Biografie. Er studierte Literaturwissenschaft, Politologie und Philosophie, parallel dazu absolvierte er eine journalistische Ausbildung. 2017 erhielt er den Großen Preis der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur.

Moderation:
Dr. Veronika Heilmannseder

Ehemalige Synagoge Fellheim
Memminger Straße 17
87748 Fellheim

Mo 14.5.
19.30 Uhr 
13 € Erwachsene 
8 € für Schüler/innen und Studierende

Musikalische Begleitung:


Johannes Öllinger und Alois Prinz arbeiten künstlerisch oft und gern zusammen. Bei Prinz‘ Lesungen schafft der Gitarrist Öllinger einen atmosphärischen Rahmen. Seine Musik kommentiert die Figuren und Themen, differenziert und aus verschiedenen Perspektiven. Johannes Öllinger erhielt 2017 den Bayerischen Kunstförderpreis

Gemeinde Fellheim, Cultura Kulturveranstaltungen e. V., Förderkreis Ehemalige Synagoge Fellheim e. V.

Alois Prinz

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zuM Autor

Ort

Michael Lichtwarck-Aschoff
© Mirko Markic

IMMENSTADT

Als die Giraffe noch Liebhaber hatte

Vier Wissenschaftshelden leisteten Großes für die Menschheit: Étienne Geoffroy Saint-Hilaire, Antoine de Lavoisier, Claude Bernard und Louis Pasteur. In »Als die Giraffe noch Liebhaber hatte« (2017) erzählt Michael Lichtwarck-Aschoff von verschwiegenen Nebenumständen bahnbrechender Entdeckungen und berichtet von nackten Zufällen mit weitreichender Bedeutung. Angesichts des Veranstaltungsorts wird der Autor aber auch zu seiner Anthologie »Hoffnung ist das Ding mit Federn« (2016) greifen. Darin erzählt Lichtwarck-Aschoff von Menschen aus vier Jahrhunderten, deren unbändiger Traum es war zu fliegen. Viele von ihnen sperrte man für lange Zeit weg. Ihr Erfinderwahn erschien den Zeitgenossen monströs, ihre Kindlichkeit bemitleidenswert. Und doch: Die Träumer setzten alles daran, um über die Mauern ihrer Gefängnisse zu fliegen.

Michael Lichtwarck-Aschoff, geboren 1946, arbeitete bis vor kurzem an einer bayerisch-schwäbischen Klinik und war außerplanmäßiger Professor für Anästhesiologie und Intensivmedizin; sein Forschungsschwerpunkt war die künstliche Beatmung. Mit der Pensionierung kam endlich die Zeit zu schreiben.

Diakonie Kempten Allgäu
Sozialpsychiatrisches Zentrum
Sonthofener Straße 17
87509 Immenstadt im Allgäu

Mi 16.5.
19.00 Uhr
10 € Erwachsene
5 € für Schüler/innen & Studierende

Musikalische Begleitung:
Laura Zobl und Steffi Aberer - Gesang und Instrumentalbegleitung.

Diakonie Kempten Allgäu - Sozialpsychiatrisches Zentrum mit freundlicher Unterstützung von Bücher Bäck und Engelbräu

Michael Lichtwarck-Aschoff

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zuM Autor

Ort

Iris Radisch
© Thorsten Wulff

WANGEN

Warum die Franzosen so gute Bücher schreiben

Jean-Paul Sartre hat einst eine ganze Generation in Europa politisch geprägt. Michel Houellebecq beschreibt inzwischen Frankreich als Land in der Krise. Die französische Literatur der Nachkriegszeit war stets Programm, mal existenzialistisch, mal politisch, immer verführerisch. Iris Radisch begibt sich auf einen Streifzug durch die neuere französische Literatur und stellt die wichtigsten Autoren vor. Die bekannte Literaturkritikerin lässt sich von ihren eigenen Treffen mit den Autoren leiten und liefert einen einfühlsamen Überblick über die Welt von Sartre und Duras bis zu Patrick Modiano, Yasmina Reza und Houellebecq. Das Buch ist ein persönlicher Kanon der bedeutendsten Schriftsteller Frankreichs und richtet sich an alle, für die das Land schon immer der kulturelle und literarische Sehnsuchtsort war.

Iris Radisch, geboren 1959, studierte Germanistik, Romanistik und Philosophie in Frankfurt am Main und Tübingen. Tätig als Literaturkritikerin; seit 1990 Literaturredakteurin der Zeit, seit 2013 dort Leiterin des Feuilletons.

Stadtbücherei im Kornhaus
Postplatz 1
88239 Wangen

Mi 16.5.
20.00 Uhr (Einlass 19.30 Uhr)
10 € Erwachsene
8 € Schüler/innen und Studierende

Kulturamt und Stadtbücherei im Kornhaus Wangen

Iris Radisch

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ZUR AUTORIN

Ort

Alex Burkhard
© Stefan Stark

FISCHEN

Man kennt das ja

Nicht nur mit den unzähligen Nuancen der Sprache beschäftigt sich der gebürtige Westallgäuer Alex Burkhard in seinem Programm »Man kennt das ja« – auch andere alltägliche Themen wie Dating-Apps für Hunde, die zunehmende Unverbindlichkeit der Gesellschaft und die Leistungsfähigkeit von Rentieren werden originell beleuchtet. Der Wahlmünchner und studierte Skandinavist verwebt seine Geschichten mit hintersinnigem Humor und feiner Sprache zu einem intimen Blick auf die Welt. Dabei fügen sich geschliffene Texte aus dem Poetry Slam wie von selbst in sein entspanntes Plaudern ein und eröffnen dem Zuschauer überraschende Ideen fernab der gewohnten Denkmuster. Ein wortgewaltiger Kabarettabend zwischen Rentieren und Alpen, zwischen Philipp Lahm und nicht erledigten To-Do-Listen.

Alex Burkhard 1988 geboren, verbrachte seine Kindheit in Scheidegg/Westallgäu. Er sagt über sich: »An dem Tag, an dem ich geboren wurde, kam in Deutschland »Ein Fisch namens Wanda in die Kinos, im Staatstheater am Gärtnerplatz wurde Luise Miller gespielt und Michael Jackson spielte ein Konzert in London.« Und so weiter …

Kurhaus Fiskina
Am Anger 15
87538 Fischen im Allgäu

Do 17.5.
19.00 Uhr
12 € Erwachsene
10 € für Schüler/innen und Studierende

Tourismus Hörnerdörfer GmbH, Gästeinformation Fischen

Alex Burkhard

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zuM Autor

Ort

Petra Morsbach
© Bogenberger Autorenfotos.com

Mindelheim

Justizpalast

Thirza Zorniger stammt aus einer desaströsen Schauspielerehe und will für Gerechtigkeit sorgen. Sie wird Richterin. Aber auch im Münchner Justizpalast ist die Wirklichkeit anders als die Theorie: Eine hochdifferenzierte Gerechtigkeitsmaschine muss das ganze Spektrum des Lebens verarbeiten, wobei sie sich gelegentlich verschluckt. Für die Richterin ist es nicht einfach, unter Bergen von Akten zu ermüdenden, verworrenen, erschütternden und bisweilen absurd komischen Fällen ein eigenes Glück zu finden. »Justizpalast« ist ein Roman über die Sehnsucht nach Gerechtigkeit, über erregte, zynische, unverschämte, verblendete, verrückte, verwirrte und verzweifelte Rechtssuchende sowie überlastete, mehr oder weniger skrupulöse, kauzige, weise, verknöcherte und leidenschaftliche Richter. Das Buch, in dem neun Jahre Arbeit stecken, wurde mit dem Wilhelm-Raabe-Literaturpreis 2017 ausgezeichnet.

Petra Morsbach, geboren 1956, studierte in München und St. Petersburg. Danach arbeitete sie zehn Jahre als Dramaturgin und Regisseurin. Seit 1993 lebt sie als freie Schriftstellerin.

Moderation:
Dr. Thomas Kraft

Silvestersaal
Hungerbachgasse 9
87719 Mindelheim
1. Stock

Do 17.5.
20.00 Uhr (Einlass 19.30 Uhr)
12 € Erwachsene
10 € Schüler/innen und Studierende

Kulturamt der Stadt Mindelheim mit freundlicher Unterstützung: Lions Club, Sparkassenstiftung Mindelheim, SAM soundandmore und Volkshochschule Unterallgäu.

Petra Morsbach

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ZUR AUTORIN

Ort

Guido Knopp
© C.Bertelsmann

OTTOBEUREN

Meine Geschichte

Mister History blickt zurück: Guido Knopp verknüpft autobiografische Stationen und persönliche Erlebnisse mit zentralen gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen der vergangenen sechs Jahrzehnte. Er erinnert sich an Begegnungen mit bedeutenden historischen Persönlichkeiten genauso wie mit unbekannten Zeitzeugen. Immer vor dem Hintergrund seines Lebensthemas, der deutschen Geschichte. Ihr verhalf er mit seinen Geschichtssendungen im ZDF zu nie dagewesenen Einschaltquoten, die zugehörigen Begleitbücher wurden zu großen Erfolgen. Er prägte das neue Geschichtsfernsehen und wurde damit für Millionen Zuschauer zum wichtigsten Geschichtslehrer.

Guido Knopp, geboren 1948, ist promovierter Historiker. Er war Redakteur der F.A.Z. und Auslandschef der Welt am Sonntag. Seit 1984 leitet er die ZDF-Redaktion Zeitgeschichte; er ist Autor zahlreicher TV-Dokumentationen. Für seine Arbeiten erhielt er mehrfach Auszeichnungen.

Museum für zeitgenössische Kunst –
Diether Kunerth
Marktplatz 14 a
87724 Ottobeuren

Fr 18.5.
19.30 Uhr (Einlass 19.00 Uhr)
17 € Abendkasse /15 € Vorverkauf
14 € Abendkasse ermäßigt / 12 € Vorverkauf ermäßigt

Touristikamt Kur & Kultur, Ottobeuren

Guido Knopp

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zuM Autor

Ort

Markus Orths
© Yves Noir

KAUFBEUREN

Max

Markus Orths malt in seinem Roman das Panorama einer wahnwitzigen Zeit. Und mittendrin: Max Ernst. Der Maler kämpft gegen die Verrücktheit einer Welt, die aus den Fugen gerät. Er flieht vor dem wilhelminischen Vater, später vor dem Nationalsozialismus. Er sucht die eine Frau, die er lieben kann. In Deutschland, im wilden Paris der Zwanzigerjahre, im Exil in den USA. Viele seiner Freunde und Frauen sind berühmte Menschen dieser Zeit: Pablo Picasso, André Breton, Leonora Carrington, Peggy Guggenheim. Im Spiegel von sechs Frauenleben entfaltet sich ein Roman über das 20. Jahrhundert und einen seiner großen Künstler. Markus Orths erzählt so lebendig und ansteckend, dass man in jeder Zeile die Leidenschaft spürt, mit der dieser Roman geschrieben wurde.

Markus Orths, geboren 1969, studierte Philosophie, Romanistik und Anglistik. Seine Romane wurden in sechzehn Sprachen übersetzt. Das Zimmermädchen wurde 2015 fürs Kino verfilmt. Er ist außerdem Autor von Hörspielen und Kinderbüchern.

Kunsthaus Kaufbeuren
in der Ausstellung "Peter Krauskopf - Drift"
Spitaltor 2
87600 Kaufbeuren

Fr 18.5.
18.30 Uhr (Einlass 18.00 Uhr)
10 € Erwachsene
8 € für Schüler/innen und Studierende

Kunsthaus Kaufbeuren, Verein der Freunde und Förderer des Kunsthauses Kaufbeuren

Markus Orths

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Hans Kammerlander
© Piper Verlag, Enno Kapitza

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Höhen und Tiefen meines Lebens

Für den über sechzigjährigen Extrembergsteiger Hans Kammerlander ist es Zeit für einen Rückblick auf sein bewegtes Leben. Er brennt für seine Leidenschaft – der Südtiroler hat im Laufe seines Lebens zwölf Achttausender bestiegen und ist 1996 als Erster vom Mount Everest mit Skiern ins Basislager gefahren. Die alpinen Rekorde prägen sein Leben genauso wie der Tod von Kameraden, die er am Berg verlor, und ein selbst verschuldeter Autounfall mit tödlichem Ausgang. In Gesprächen mit den Journalisten Mario Vigl und Verena Duregger zeigt Hans Kammerlander neue, auch private Seiten und erzählt offen und ehrlich von seinen spektakulären Erfolgen und den bittersten Tiefschlägen. Doch bei seinem hoffnungsvollen Ausblick auf die Zukunft wird deutlich, dass sein Weg zu den höchsten Gipfeln der Welt noch nicht zu Ende ist.

Hans Kammerlander, 1956 in Südtirol geboren, Extrembergsteiger, Bergführer und Skilehrer, unternahm rund fünfzig Erst- und sechzig Alleinbegehungen in den Dolomiten und Alpen und bezwang die höchsten Berge der Welt, darunter zwölf Achttausender. Er ist Autor mehrerer erfolgreicher Bücher.

Kurhaus
Argenstraße 3
87534 Oberstaufen

Sa 19.5.
20.00 Uhr
20 € Vorverkauf
24 € Abendkasse

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